So geht es weiter mit den Radwegen

Veröffentlicht am 05.08.2025 in Aktuelles

von Oswald Prucker

Der Kreistag hat seinen Radwegeplan turnusgemäß fortgeschrieben und wir dürfen davon ausgehen, dass in den nächsten Jahren zwei kleinere Projekte auf dem Gebiet des Ortsvereins umgesetzt werden. 

1. Eine Überquerungshilfe für Radfahrende, die bei Wasenweiler über die Straße in Richtung Bötzingen (oder umgekehrt) unterwegs sind. Dort kreuzen jeden Tag viele Menschen die Straße und das an einer ziemlich unübersichtlichen Stelle. Es ist sehr sinnvoll, die zu entschärfen und ich würde sagen, dass man dieser Stelle auch eine Geschwindigkeitsbegrenzung braucht.

2. Lückenschluss in Merdingen bei den Firmen Tuniberg-Express und St. Gobain Weber. Von Merdingen kommend endet der Radweg beim Kalkweg und danach geht es auf der anderen Seite nach der Durchfahrt zwischen den beiden Firmen weiter.

Auch diese Maßnahme ist sinnvoll. Der Radweg passt nicht gut zwischen den beiden Anliegern durch und zwar auch weil beide recht viel Ein- und Ausfahrtsverkehr haben. Auch plant der Tuniberg-Express aktuell eine Erweiterung seines Firmengeländes. Es deutet sich aber eine Lösung an (pdf, Seite 8, geplant wird vom Landratsamt, nicht vom Regierungspräsidium).

Beide Maßnahmen stehen mit höchster Priorität im Radwegeplan und sollen mit vielen weiteren Maßnahmen im Landkreis in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden. Nach dem Beschluss des Plans in der letzten Kreistagssitzung kann jetzt also in die genaue Planung eingestiegen werden.

Der Kreistag hat bei der letzten Sitzung für den Radverkehr auch das Hauptroutenkonzept verabschiedet. Dieses Konzept soll zusätzlich erreichen, dass die Zentren alle durchgängig per Radweg verbunden sind. Auch da geht es um Lückenschlüsse und an manchen Stellen Verbreiterungen vorhandener Radwege. Dies betrifft unseren Ortsverein auch in Merdingen und Ihringen, da die Verbindung zwischen Freiburg und Breisach wohl über diese beiden Orte laufen wird. Bislang werden da allerdings erst die groben Trassen diskutiert und es ist noch nichts wirklich berichtenswert.

Könnte man sich mehr wünschen? Ja. Kann man. Es gibt auch noch eine ganze Reihe weiterer Maßnahmen in der zweiten Priorität. Darunter auch der Neubau eines gut anderthalb Kilometer langen Radwegs zwischen Oberrotweil und Burkheim. Da aber schon die Maßnahmen der ersten Priorität weder personell noch finanziell machbar sind, werden wir darauf noch länger warten müssen.

 

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